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Modernste Behandlungsmethoden am Fuß und Sprunggelenk
Mit Zuckerschrauben zu gesunden Füßen
Zwei Drittel aller Frauen haben Fußprobleme.
Weniger die übermäßige sportliche Aktivität
mit damit verbundenen Verletzungen, sondern
vielmehr ein strenges modisches Diktat sorgt
bei Frauen für Probleme mit den Füßen. Statt
in Highheels und spitzen Pumps einen glänzenden
Auftritt zu haben, quälen 65 Prozent
aller Frauen über 40 und sogar jedes fünfte
Mädchen mit 18 Jahren schmerzende Füße, die
sich in Form eines Spreizfußes oder
Hammerzehs auch optisch unschön zeigen.
Verantwortlich für die als Hallux valgus
bekannte Fehlstellung, bei der sich auf der
Fußinnenseite eine häufig schmerzhafte
Vorwölbung findet und sich die große Zehe
über die zweite Kleinzehe schiebt, ist in den
meisten Fällen falsches, zu enges Schuhwerk.
Verstärkt findet sich dieses Problem bei Frauen
mit angeborener Bindegewebsschwäche. Um
auf möglichst schonende Art und Weise weibliche
Füße wieder schön in Form zu bringen,
setzen Dr. Kinast und Prof. Hamel ebenfalls
auf High Tech-Material bei der in den meisten
Fällen notwendigen Operation. Zum Einsatz
kommen bioresorbierbare "LactoSorb"-
Schrauben der Firma Biometmerck, die die
Fehlstellung korrigieren.
Dr. Kinast, der als Mitglied der deutschen und
der amerikanischen Gesellschaft für Fuß- und
Sprunggelenkschirurgie seine Erfahrung auf
zahlreichen Kongressen weitergibt, verfeinerte
die Technik für die operative Behandlung des
Hallux valgus. Der Vorteil bei der Verwendung
der nur 2 bis 2,5 Millimeter dünnen Zuckerschraube
besteht darin, dass sie sich nach etwa
einem Jahr auflösen und die sonst oft notwendige
zweite Operation zur Metallentfernung
entfällt. Der Fuß-Experte ist deshalb sicher,
dass sich durch die alternative Technik bei
gleichzeitig frühbelastungsfähigen und gelenkerhaltenden
Operationstechniken mehr
Frauen überhaupt zu einer OP entschließen.
Moderne Verfahren der Schmerztherapie sorgen
dafür, dass das ungünstige Image der
Fußoperationen der Vergangenheit angehört.
Der Eingriff, bei dem der Chirurg feinste
Gewinde für die Zuckerschraube in den
Knochen schneiden muss, um für optimalen
Halt zu sorgen, dauert wegen der hohen
technischen Anforderungen jedoch bis
zu 50 Prozent länger als die bisherige
Methode.
Dr. Kinast: "Das führt aber nicht zu
einer stärkeren Belastung der
Patientin, da wir modernste und in
höchstem Maß schonende Narkoseverfahren
anwenden. Nach der OP darf
die Patientin sofort wieder aufstehen und
belasten, der Fuß muss jedoch für etwa
4-6 Wochen in einem Schuh mit steifer
Sohle geschützt werden. Sport ist je
nach Belastung nach 8-12 Wochen wieder
möglich."
Mehr zum Thema Zuckerschrauben und
andere moderne Behandlungsmethoden
erfahren Sie im Zentrum für orthopädische
Fusstherapie und Fusschirurgie in München,
www.zoft.info, www.orthopaediepraxen.de,
Tel.: 089 / 55 25 110.
Quelle: Elle-Plus
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